AUSRÜSTUNG LÖSCHANGRIFF
von links nach rechts: B;C;D |
Zur Förderung des Wassers von der Wasserentnahmestelle zum Fahrzeug bis hin zum Angriffstrupp der Wasser abgibt, werden bundesweit genormte Druckschläuche verwendet.
Dies gewährleistet, dass die Durchflussmenge, die Beschaffenheit und die Art der Kupplung (Storz-Kupplung) von jeder Feuerwehr im Bundesgebiet verwendet werden kann.
B-Schlauch, Innendurchmesser 75 Millimeter
C-Schlauch, Innendurchmesser 42/52 Millimeter
D-Schlauch, Innendurchmesser 25 Millimeter
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Der Verteiler sorgt, wie der Name schon sagt, zur Verteilung des Löschwassers von einer Leitung auf mehrere.
Insgesamt können drei Leitungen angeschossen werden, diese haben die Größe "C-B-C" oder "C-C-C".
Auf dem mittleren Ausgang befindet sich ein sogenanntes Reduzierstück von der Größe "B" auf "C".
Der mittlere Anschluss am Verteiler ist das so genannte "Sonderrohr".
Bei einem Brandeinsatz kann hier ein B-Schlauch angeschlossen werden um ein "B-Rohr" in Stellung zu bringen (siehe Strahlrohre) oder um einen Schaumangriff vorzunehmen.
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Das Druckbegrenzungsventil ist eine Armatur der Feuerwehr, welche bei einer Löschwasserförderung über lange Wegstrecken plötzliche Druckstöße innerhalb von 0,2 Sekunden sicher abfangen soll. Somit kann es z. B. verhindern, dass Schläuche platzen und die Wasserförderung unterbrochen wird.
Es besteht aus einem Gehäuse mit zwei drehbaren B-Feuerwehrkupplungen am Ein- und Ausgang des Durchflussraumes, einer B-Festkupplung am Überlauf, einem Hauptventil mit Steuerorgan und Einstellskala, sowie einem Überdruck-Messgerät.
Das Druckbegrenzungsventil wird vor einem Verteiler oder bei der Löschwasserförderung über lange Wegstrecken vor jeder Verstärkerpumpe eingebaut.
Da neuere Pumpen viel genauer arbeiten befindet es sich nicht mehr in der Normbeladung der Feuerwehrfahrzeuge.
B-Strahlrohr | |
![]() Stützkrümmer | |
B-Strahlrohr mit Stützkrümmer | |
C-Strahlrohr | |
D-Strahlrohr |
Wie auch die Druckschläuche sind auch die sogenannten Mehrzweckstrahlrohre bundesweit genormt.
Sie dienen bei der Brandbekämpfung zur Wasserabgabe, dabei kann das Löschwasser wahlweise im Vollstrahl (Wasser auf einen Punkt gerichtet) oder im Sprühstrahl (Wasser wird über eine breite Fläche verteilt)abgegeben werden.
Durch Abnehmen des Mundstückes, das am Mehrzweckstrahlrohr vorne aufgeschraubt ist, kann die Wasserabgabemenge verdoppelt werden.
Mehrzweckstrahlrohre gibt es in den Größen "B; C; und D"
Beim Einsatz eines B-Mehrzweckstrahlrohres wird in der Regel noch ein so genannter Stützkrümmer zwischen Druckschlauch und Strahlrohr verbaut, der den Druck (Rückstoß) ableitet. Dadurch ist es möglich, dass das "B-Rohr" von zwei Feuerwehrmännern gehalten werden kann.
Ist kein Stützkrümmer verbaut, muss das "B-Rohr" von drei Feuerwehrmännern gehalten werden.
Wasserdurchfluss mit und ohne Mundstück:
B-Mehrzweckstrahlrohr: 400 l/min. / 800 l/min.
C-Mehrzweckstrahlrohr: 100 l/min. / 200 l/min.
D-Mehrzweckstrahlrohr: 25 l/min. / 50 l/min.
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Hohlstrahlrohre finden mittlerweile immer mehr Verbreitung.
Bei Hohlstrahlrohren wird das Wasser durch eine ringförmige Düse geleitet, so dass ein hohler Wasserstrahl entsteht, der jedoch durch bestimmte Techniken wie einen festen oder rotierenden Zahnkranz mit Tropfen gefüllt werden kann, was eine bessere Wasserverteilung und somit auch eine wirkungsvollere Rauchgaskühlung zulässt.
Ein Vollstrahl aus einer solchen Ringstrahldüse ist stabiler (geringeres Ausregnen) als ein herkömmlicher Vollstrahl ("Stabstrahl") und erreicht eine höhere Wurfweite. Es kann damit außerdem stufenlos ein Sprühkegel von teilweise bis über 90 Grad erreicht werden.
Meistens kann noch der Durchfluss des Hohlstrahlrohres geregelt werden, die Wasserabgabe muss dazu nicht unterbrochen werden.
Somit kann der vorgehende Strahlrohrführer einen wassersparenden und dynamischen Löschangriff durchführen.
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Das Hydroschild besteht aus einem Metallrohr, an welchem an einer Seite zur Wasserzufuhr eine C- oder B-Kupplung und an der anderen Seite eine unten flache und oben abgerundete Metallplatte angebracht ist. Zur einfacheren Handhabung ist das Hydroschild mit einem Tragegriff versehen.
Nachdem das Löschwasser auf die Metallplatte trifft, erzeugt es je nach Wasserdruck, Gerätetyp und Wasserdurchflussmenge (800 - 1800 l/min) eine bis zu 10 Meter hohe und 30 Meter breite Wasserwand.
Das Hydroschild wird durch den Wasserdruck auf den Boden gepresst, so dass es seine Lage während des Betriebs nicht verändern kann. Dadurch bietet das Hydroschild einen weiteren Vorteil für die Feuerwehr, es wird nämlich am Hydroschild kein Personal benötigt. Nachteil ist der relativ hohe Wasserverbrauch.
Hydroschilder gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen.
Typ | bei 5 bar | bei 8 bar |
C | 800 l/min | 1.100 l/min |
Wurfhöhe: | 6 m | 8 m |
Wurfbreite: | 24 m | 27 m |
B | 1.400 l/min | 1.800 l/min |
Wurfhöhe: | 7 m | 10 m |
Wurfbreite: | 27 m | 31 m |
![]() Feuerlöscher | |
![]() Kübelspritze |
Kleinlöschgeräte dienen vor allem der Brandbekämpfung von Klein und Entstehungsbränden.
Die Feuerwehr Löwenstein hat auf ihren Einsatzfahrzeugen Schaum,- Pulver,- CO² und Wasserlöscher um solche Brände zu bekämpfen.
Neben diesen Feuerlöschern wird auch noch die so genannte Kübelspritze mitgeführt, die mit einer doppelt wirkenden Kolbenpumpe ausgestattet ist.
Das antiquiert wirkende Löschgerät eignet sich hervorragend für Nachlöscharbeiten. Es hat ein Fassungsvolumen von 10 Liter Wasser.
Der Vorteil einer Kübelspritze ist die einfache Bedienung, Tragbarkeit, die einfache Möglichkeit des Nachfüllens, sowie die robuste Bauweise.
Quelle Bild Feuerlöscher: Brandschutzservice Wolfmaier








