RETTER IN DER FALLE!

Wenn Falschparken Menschenleben kostet…

Immer wieder kommt es vor, dass die Feuerwehr auf ihrer Fahrt zum Einsatzort durch Falschparker behindert oder sogar komplett gestoppt wird. Nätürlich ist dieses Problem vorallem in Großstädten zu finden, aber auch in Löwenstein stellen wir es immer wieder fest. Vorallem direkt vor und in der Umgebung des Feuerwehrhauses werden Fahrzeuge so abgestellt dass es uns schwer fällt durchzukommen.
Oft denken die Falschparker: “Da ist doch noch genügend Platz für einen PKW”. Doch wo ein PKW noch durchkommt ist für ein Feuerwehrfahrzeug oft kein Durchkommen.

Deshalb bitten wir Sie eindringlich:

  • Parken Sie immer so, dass mindestens eine Fahrbahnbreite von drei Metern für den fließenden Verkehr verbleibt. Auch wenn die Parkdauer nur kurz ist!
  • Parken Sie in ausreichendem Abstand vor Kreuzungen und Einmündungen. Feuerwehrfahrzeuge haben einen großen Wendekreis.
  • Denken Sie auch an Ihr Auto: Wer behindernd parkt, riskiert Lack- oder Blechschäden von vorbeifahrenden Fahrzeugen.
  • Parken Sie niemals vor Feuerwehrzu- und ausfahrten, auch dann nicht wenn diese mit Ketten, Baken, Schranken oder durch Tore scheinbar blockiert sind. Diese werden im Brandfall durch die Feuerwehr geöffnet und sind der wichtigste Weg zu bestimmten Gebäuden. Werden Fahrzeuge hier abgestellt, müssen sie abgeschleppt werden (Kostenpunkt: ca. 150 bis 200 EUR, je nach Rechnung der Abschleppfirma), dazu gibt’s eine gebührenpflichte Verwarnung über 40 EUR und einen Punkt in der Verkehrssünderdatei in Flensburg.
  • Achten Sie auch darauf, dass Sie keine Hydranten auf der Fahrbahn oder am Fahrbahnrand zustellen.

Denken Sie daran: Eines Tages benötigen vielleicht Sie die Hilfe der Feuerwehr – und sind dankbar, wenn diese schnell zu ihnen kommen kann.

Quelle: Bild www.wdr.de / Feuerwehr Düsseldorf